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Standort Bonn: Museum Koenig, Adenauerallee 160, 53113 Bonn
(https://leibniz-lib.de)

Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) zählt zu den acht großen naturkundlichen Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft. Es setzt sich aus dem Museum Koenig Bonn und dem Museum der Natur Hamburg zusammen. In beiden Häusern sind Forschung, Sammlung und Wissenstransfer eng miteinander verzahnt.
Die Forschungsmuseen gestalten Ausstellungen und lagern umfangreiche biologische Sammlungen mit 16 Millionen Objekten für Forschungszwecke. Sie organisieren weltweit Expeditionen und Experimente und vermitteln Wissen über unsere biologische Umwelt und deren Wandel. Um das derzeitige Massensterben von Flora und Fauna besser zu verstehen, suchen Forschende nach Zusammenhängen und Ursachen von meist menschengemachten Veränderungen und nach Lösungen für den Schutz und Erhalt von Ökosystemen und Arten.
Zum LIB gehören die Zentren für Taxonomie und Morphologie, für Molekulare Biodiversitätsforschung, für Biodiversitätsmonitoring und Naturschutzforschung, für Wissenstransfer sowie das Zentrum für Biodiversitäts-Wissensforschung. Es gibt besonders für junge Menschen Freizeit- und Bildungsprogramme. Für Forschungskooperationen stehen moderne Labore für morphologische und molekulargenetische Analysen, für Imaging (u.a. μCTs, 3D-Rekonstruktionen, Röntgengeräte), mehrere Fachbibliotheken, das Biohistorikum, eine Biobank, und eine High Performance Computing Einheit zur Verfügung. Das LIB ist u.a. führend in den Bereichen DNA-Barcoding, Phylogenomik, Konzepte und Technologie für Biodiversitätsmonitoring, und in der Taxonomie (Neubeschreibung, Bestimmung und Klassifikation von Arten). Das LIB ist offen für Kooperationen.
Ansprechperson: Prof. Dr. Bernhard Misof (Direktor), b.misof@leibniz-lib.de